|
...
geboren 1928 in Wiesbaden, studierte von 1947 bis 1951 an der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg die Fächer Lehramt Musik (u. a. bei den Professoren Fritz
Reuter, Max Schneider und Walther Siegmund-Schultze) und Chemie. 1951
nahm er die Tätigkeit als Lehrer in beiden Fächern an der Oberschule Wernigerode
(Klassen 9 - 10) auf. Hier gründete er 1951 einen gemischten Jugendchor,
der mit seinem künstlerischen Werdegang in enger Wechselbeziehung steht
und heute als Rundfunk-Jugendchor auch international bekannt ist.
1991 wurde Friedrich Krell zum Leiter des Landesgymnasiums für Musik in
Wernigerode berufen, das aus den von ihm gegründeten Spezialklassen für
Musikerziehung hervorgegangen ist und in Trägerschaft des Landes Sachsen-Anhalt
steht. Hier wirkte er auch nach Vollendung seines 65. Lebensjahres bis
zu seiner Emeritierung 1996 als künstlerischer Leiter des Rundfunk-Jugendchores
Wernigerode, jetzt Auswahlchor des Landesgymnasiums für Musik.
Von Beginn an erwies sich Friedrich Krell als Chorerzieher von hoher Künstlerischer
Sensibilität bei gleichsam wissenschaftlicher, analytisch kritischer Haltung
zum Klangkörper, Werk und zur eigenen Leistung. Auf dieser Grundlage wirkte
er bei der Herausbildung eines spezifischen Klang- und Stimmideals bei
Jugendchören mit.
|